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Chevrolet Chevelle

Fahrzeugdetails
Modell Chevelle
Jahr 1969
Aufbauart Coupe
Kilometerstand 81259
Treibstoffart Benzin/Gas
Getriebe Automat
Hubraum (cm3) 5733
Zylinder 8
PS 305
l/100km k.A.
Autofarbe Blau
Innenfarbe Blau
Anzahl Türen 2
Anz. Sitzplätze 5
Typen-Nr X
Fahrgestell-Nr. 134 379 K36 3480
Letzter MFK/TÜV 01/10/2021
Erstzulassung 31/12/1969
Lager-ID 20740
Beschreibung

Diese 69er Chevelle sieht im Yenko-Kleid aüsserst schick aus. Um die Optik zu vervollständigen, gibt es noch passende 427er Badges für die entsprechenden Stellen dazu. Der Wagen kommt frisch ab Service und die Veteranen-MFK wurde im Oktober 2021 gemacht.

Der über 300 PS starke 5.7 Liter V8 lässt die Tachonadel zitternd in die Höhe schnellen und der sonore Sound, der dabei entsteht, lässt jedes Fahrerherz höher schlagen. Technisch und aussen ist der Wagen einwandfrei aber der Innenraum sollte neu gemacht werden. Himmel und Armaturen wurden bereits gemacht und nun wären noch Teppich und Sitze zu erneuern. Der Unterboden sollte für die nächste Veteranenprüfung ebenfalls gemacht werden. Hier sind mehrere Schichten Unterbodenschutz zu finden, die der Liebhaber natürlich entfernt wissen möchte.

Modellgeschichte:

Die Chevelle war ein Mittelklassefahrzeug, welches zwischen 1964 bis 1977 gebaut wurde. Das Auto sollte dem ähnlich grossen Ford Fairlane Konkurrenz machen und das Chevrolet-Angebot um ein Modell ergänzen, das sich in Grösse und Konzept an den beliebten Modellen von 1955 bis 1957 orientierte. Im Modellprogramm der 60er Jahre belegten die Chevelle und ihre Luxusversion Malibu den mittleren Bereich zwischen Corvair und Nova und den grossen Modellen Impala und Caprice.

Das Modellangebot der Chevelle reichte von preisgünstigen Limousinen und Kombis bis zu leistungsfähigen Coupés und Cabrios. Die performanteren Versionen hiessen Chevelle SS. Ab 1978 wurde der Name der Luxusausführung Malibu zur Typenbezeichnung der ganzen Baureihe.

Das Motorenangebot war vielfältig. Small und Big Block V8-Motoren sowie L6-Motoren wurden in diversen Dimensionen angeboten. Die Namen der Motoren waren „Hi-Thrift“ und „Turbo-Thrift“ für die Reihensechser, „Turbo-Fire“ für die Small Blocks und „Turbo-Jet“ für die Big Blocks. Die Motoren, unabhängig davon ob mit sechs oder acht Zylindern waren längs eingebaut. Sie hatten eine OHV-Ventilsteuerung mit je zwei hängenden Ventilen pro Zylinder.

Die Kraftübertragung erfolgte ebenfalls auf ganz unterschiedliche Weise. Manuell, Automatisch, via Lenkradschaltung oder per Schalthebel auf dem Mitteltunnel. Das Schieberadgetriebe verfügte wahlweise über drei oder vier Gänge und auf Wunsch zusätzlich über Overdrive. Das automatische Powerglide-Wandlergetriebe hatte zwei Gänge und war von 1950 bis 1973 zu haben, bevor es vom Turbo Hydra-Matik-Getriebe mit drei Vorwärtsgängen verdrängt wurde.

Die Chevelle der ersten Generation wurde fast jährlich grosszügig überarbeitet, weshalb wir an diesem Punkt direkt zum beliebten Modelljahr 1969 springen:

Im Vergleich zum Vorjahresmodell rutsche die Chromstrebe im Grill aus dem oberen Drittel in die Mitte und die Blinkleuchten weiter in die Fahrzeugmitte. Bei den 2-türigen Sport-Coupé Versionen und beim Cabriolet entfielen die kleinen Dreiecksfenster in den Türen zugunsten grösserer Fenster. Das Heck bekam etwas grössere Rückleuchten und eine anders geformte Stossstange. Die seitlichen Positionsleuchten wurden ebenfalls grösser. Im Innenraum änderte sich das Design des Instrumententrägers (nun rund) und der Bedienknöpfe. Die Ausstattungsliste erlaubte eine Kombination von 300 verschiedenen Varianten. Die Sport Coupés und Cabriolets erhielt zusätzlich eine „Astro Ventilation“ genannte Zuführung für Aussenluft. Diese führte Frischluft über einstellbare Lüftungsdüsen in den Innenraum. Das Luftvolumen wird dabei mittels Schieberegler geregelt. Das Zündschloss, welches vorher im Armaturenbrett sass, wurde in die Lenksäule verlegt. Damit erhielt die Chevelle erstmals eine Lenkradsperre, wie es inzwischen bei GM üblich war. Mit dem Zündschloss wurde nicht nur das Lenkrad gesperrt, sondern auch der Wählhebel des Getriebes. Es gab neu einen Warnton, der bei eingestecktem Zündschlüssel und geöffneter Tür erklang sowie die Möglichkeit eine Scheinwerferwaschanlage zu bestellen.

Der 327er Motor entfiel und der 350er wurde zum grössten V8-Angebot, wenn man vom 396-Big-Block absieht.

Mehr Bilder und Videos vom Fahrzeug unter folgendem Link:

1969 Chevrolet Chevelle Yenko Tribute